Elfen

Elfen sind von Natur aus schlank und für die Augen der meisten Menschen wunderschön anzusehen. Ihre Größe liegt zwischen 175 und 195 cm.
Selbst elfische Krieger werden niemals muskulös oder auch nur kräftig wirken, sondern eher drahtig und sehnig, denn ihre anmutige schlanke Statur behalten die Elfen selbst bei härtestem Training stets bei. Ihr Vorteil liegt in ihrer flinken Schnelligkeit an die wohl nur ihre Verwandten die Drow heranreichen.

Die Haarfarbe der Elfen ist zumeist hell. Sie geht von hellblond (fast weiß) über goldblond, bis braun oder sogar manchmal rot, aber nie schwarz. Beliebt sind lange Haare, einige mögen sie auch kürzer, doch nie rasiert sich ein Elf den Kopf. Gesichtshaare wie z.b. ein Bart, wachsen ihnen nicht. Ihre Augenfarbe geht vom tiefen Blau eines Meeres bis hin zum sanften Haselnussbraun oder Grüne eines Ahornblatts. Auffällig sind die spitzen Ohren, die jeder Elf hat.

Die einzige Art, auf die ein Elf sterben kann, ist die der bloßen Waffengewalt oder wenn er freiwillig seine weltliche Hülle abgeben will um zu den Ahnen zu gehen. Krankheiten wie sie andere Völker befallen, sind den Elfen völlig fremd.

Sprache

Die Sprache der Elfen ist Isdira.

Untereinander sprechen sich die Elfen mit Du an, was gegenüber anderen Rassen eher selten ist.

Grundverhalten der Elfen

Grundsätzlich lassen sich die Elfen als Orderrasse beschreiben. Allerdings zeigt sich das nicht in der fanatischen Verfolgung von Chaosrassen, sondern vielmehr daran, dass sie das Leben und den Kreislauf der Natur lieben. Dies ist wohl ganz besonders der Grund, weshalb sie die Nekromantie sowie jegliches untote Wesen verabscheuen. Auch das Tragen von schwarz eingefärbter Kleidung wird nicht sehr geschätzt, da zumeist Kreaturen des Todes und der Zerstörung diese Farben tragen und sich dadurch kennzeichnen; Dies betrifft jedoch nicht die natürlichen Haarfarben, Fellfarben oder sonstiges was von Natur aus diese Farbe trägt. Die Elfen sind der Natur sehr Nahe und können sich an der Schönheit der Oberwelt erfreuen. Die Unterwelt versuchen Sie eher zu meiden und betreten diese selten grundlos. Selbst wenn diese Bereiche ebenso Teil der Natur sind, so sind sie dennoch erleichtert, wenn sie wieder an die Oberfläche gelangen.

Untereinander sehen sich die Elfen als gleichberechtigt an, ungeachtet des Geschlechts als auch der Berufung, der ein Elf folgt. Auch ist das Zusammenleben nicht von Arroganz bestimmt, sondern vielmehr von gegenseitiger Hilfeleistung und Freundlichkeit. Einzig das Alter wird sehr wohl geschätzt, da man das Wissen und die Erfahrung um die Welt und die Natur sehr achtet. Ganz allgemein verhält man sich gegenüber anderen Rassen eher zurückhaltend und versucht Abstand zu wahren. Dies wird von den anderen Rassen oft als arrogant oder von oben herab interpretiert werden. Begründet wird dies meist damit, dass die anderen Rassen vergleichsweise recht jung werden und sie somit oft wie Kinder belehrt werden. Es würde wohl viele Jahre dauern, eh sich ein Mensch oder Zwerg die Freundschaft eines Elfen sichern könnte und in dieser Zeit dürfte es wohl aus der Sicht des Elfen keine Verfehlungen in dessen Verhalten geben, was die Liebe zur Natur betrifft.

Grundsätzlich stehen Elfen etwas über den Dingen, weshalb sie sich nur sehr schwer reizen lassen. Insofern muss ein Zusammentreffen mit anderen Rassen nicht zwangsläufig auf einen Kampf hinauslaufen. Nur wenn direkt vor ihren Augen die Natur absichtlich beschädigt wird oder die Magie des Todes angewendet wird, könnten sie sich herausgefordert fühlen und könnten dadurch ungehalten werden.

Aufgrund des eng verbundenen Lebens mit der Natur und der Magie, haben die Elfen mit der Zeit auch ein gewisses Feingefühl entwickelt, das ihnen ermöglicht, verschiedene Auren wahrzunehmen. So verspüren Elfen eine unheimliche Aura in der Nähe eines Vampirs, sind sich aber meist nicht gewiss, ob es sich um einen Vampir oder einen bösen Menschen handelt. Ebenso ist es ihnen möglich, die Aura der lebensverneinenden Kräfte der Nekromantie zu spüren. Dies bedeutet nicht, dass es ihnen möglich ist mit Sicherheit zu sagen, wer ein Vampir ist oder das es sich hier um einen Nekromanten handelt. Vielmehr haben sie ein ungutes Gefühl wenn sie in der Nähe solcher Geschöpfe sind und werden dementsprechend nur sehr ungern die Nähe zu solchen Gestalten suchen.

Verhalten gegenüber Menschen

Da die Rasse sehr jung ist, die Anzahl der Menschen die der Elfen jedoch bei weitem übersteigt, halten sich die Elfen zumeist aus den Angelegenheiten der Menschen heraus. Man betrachtet sie als zu jung und naiv, um sie als ebenbürtig zu akzeptieren; Da sie sich aber durchaus als lernfähig erweisen, werden sie öfters wie Kinder belehrt und über ihre Fehler wird hinweg gesehen. Da die Menschen aber auch durchaus zum Chaos neigen können, bedeutet das auch, dass man diesen Typ Mensch nicht unbedingt in seiner Nähe haben möchte.

Verhalten gegenüber Zwergen

Zwerge sind den Elfen grundsätzlich suspekt, weil sie die engen, unterirdischen Höhlen der freien Oberwelt vorziehen. Dennoch erkennen sie deren Liebe zum Detail in Handwerksfragen und deren brachiale Kampfkunst an. Da auch die Zwerge länger als die Menschen leben, belehrt man sie nicht so wie man es bei Menschen tun würde, obwohl sie doch nur die Größe eines Kindes haben. Man verhält sich einfach distanzierter und zeigt, dass man nicht die selben Vorlieben hat, was aber durchaus oft auf Gegenseitigkeit beruht.

Verhalten gegenüber Teuflern

Elfen sehen Teufler als grausame halbdämonische Kreaturen die nur das Ziel kennen, den obersten Höllenfürst Sevilin ihre Loyalität zu beweisen. Dies tun sie durch Opferungen, Folterungen und Morde. Elfen ertragen die Gegenwart von Teuflern nicht und weichen Ihnen daher so gut es geht aus. Da die Teufler ebenso wie die Menschen noch ein sehr junges Volk sind, werden sie von den meisten Elfen nicht als Bedrohung wahrgenommen. Dennoch ist die Toleranzgrenze weit geringer als sie bei Chaos-Menschen ist, da die Teufler durch ihr Dasein als Halbdämon bereits viel tiefer in der dunklen Welt verankert sind. Das Verhalten ihnen gegenüber ist aber auch stark von den jeweiligen eigenen Erfahrungen eines Elfen geprägt, sodass die Spanne von simpler Ignoranz bis hin zur tiefsten Aversion geht. Man stellt sich Ihnen aber in der Regel nur dann entgegen, wenn Elf, Tier, Natur oder befreundete aus anderen Rassen von Ihnen bedroht werden.

Verhalten gegenüber Drow

Die Drow und die Elfen haben eine besondere Beziehung. Sie waren die ersten die gemeinsam über die Länder wandelten und sie waren sich sehr ähnlich. Nur die Gier und das Machtstreben unterscheidet sie voneinander, weshalb die Drow auch einen Krieg mit den Elfen anzettelten. Die Elfen gewannen und die Drow zogen sich in den Untergrund zurück. Doch dadurch wuchs der Hass der Drow auf die Elfen. Das ist jetzt nicht unbedingt gegenseitig. Im Wissen als Sieger die Überlegenen zu sein, sind Elfen den Drow gegenüber eher hochmütig, doch da sie uns ähnlich sind, wissen die Elfen um deren Stärke und unterschätzen sie nicht. Die Drow werden auch als einziges Volk als vollwerter Feind wahrgenommen, da die Elfen bereits einen großen Krieg mit den Drow hinter sich haben und die Drow als einziges Volk ein ähnliches Alter wie die Elfen erreicht haben. Ein Drow wird meistens sehr aggressiv und ungehalten auf Elfen reagieren und es werden sicher oft Konflikte bei einem Zusammentreffen entstehen. Doch diese Konflikte werden definitiv nicht von Elfen gestartet, da sie sich von vornherein überlegen sehen und sich deshalb nicht mit ihnen bis zum Tode streiten müssen.

Was Liebschaften angeht bleiben Elfen lieber unter sich, zu schmerzlich ist der Verlust sollte sich ein Elf doch einmal in einen Menschen verlieben, wenn er diesen alt werden und sterben sieht. Ganz abgesehen davon lässt die Erziehung der Elfen, nämlich das sie aufgrund ihrer Schön- und Weisheit selbst die höchste Rasse sind, den Gedanken an solch eine Beziehung gar nicht erst aufkommen und unter ihres gleichen bleiben.

Waffen und Rüstungen

Elfen bevorzugen leichte, anschmiegsame Rüstungen, weshalb selbst die Krieger eine Plattenrüstung verabscheuen, und nur Kettenrüstungen tragen. So entwickelten die Elfen im Laufe der Jahrtausende Kettenrüstungen, die den Plattenrüstungen der anderen Völker Im Schutz nichts nachstehen. Bei Schützen und allen anderen Klassen der Elfen sind Lederrüstungen weitaus verbreiteter.

Jede Waffe, die leicht und flink zu handhaben ist, findet den Gefallen der Elfenkämpfer. Im Nahkampf wird häufig das spitze, fein gearbeitete Elfenschwert getragen, seltener findet man Krummsäbel oder Langschwerter im Gebrauch. Für den Fernkampf wird jeder Elf einen Bogen der schweren Armbrust vorziehen, und demnach nie freiwillig mit einer Armbrust kämpfen.

Magie

Elfen sind ein durch und durch magisches Volk. Magie gehört für sie einfach zum Leben dazu, und so sind die schönsten unter allen magischen Gegenständen die, die die Elfen im Laufe ihrer langen Leben fertigen.

Zu beachten ist allerdings, dass Elfen das Leben ehren und schätzen, dessen Verkehrung, das Dasein als Untoter, allerdings verabscheuen. Darum würde kein Elf den Weg eines Nekromanten gehen.

Glaube

Die Elfen glauben an den Rat ihrer Ahnen. Es gibt bestimmte Orte an denen die Familien der Elfen durch Kleriker mit ihren Ahnen sprechen und ihren Rat einholen können. Da Elfen ohne Gewalt oder Krankheiten nicht sterben können, ist das gesammelte Wissen und die Erfahrung der Ahnen ein unschätzbarer Wert. Als einzige Gottheit verehren die Elfen die Göttin Aldristae, die eine Inkarnation der Natur darstellt. Ihr wird bei Hochzeiten gedacht und auch so ist jeder Elf durch sein Leben im Einklang mit der Natur mit ihr verbunden und eines ihrer Kinder.